Was ist ein Banner? Vollständiger Leitfaden zur Bannerwerbung

Was ist ein Banner? Vollständiger Leitfaden zur Bannerwerbung

Was ist ein Banner?

Ein Banner ist ein grafisches Bild oder Video, das üblicherweise am oberen oder unteren Rand einer Webseite platziert wird und eine Website, ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen bewirbt. Im digitalen Marketing sind Banner rechteckige Display-Anzeigen, die darauf ausgelegt sind, Traffic zu generieren, Markenbekanntheit zu schaffen und Nutzerengagement durch strategische Platzierung und ansprechendes kreatives Design zu fördern.

Ein Banner ist ein grafisches Bild, Video oder Multimedia-Element, das strategisch auf einer Webseite platziert wird, um eine Marke, ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen zu bewerben. Im Kontext der digitalen Werbung stellen Banner eine der grundlegendsten und beständigsten Formen des Online-Marketings dar. Seit ihrer Einführung 1994 auf HotWired.com haben sich Banner von einfachen statischen Bildern zu ausgeklügelten, interaktiven und personalisierten Werbeerlebnissen entwickelt. Heute bleiben Banner ein entscheidender Bestandteil umfassender digitaler Marketingstrategien und schlagen eine Brücke zwischen Werbetreibenden und ihren Zielgruppen in der weiten Landschaft des Internets.

Banner fungieren als visuelle Kommunikationsmittel, die die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen und zu bestimmten Aktionen anregen – sei es der Besuch einer Website, das Kennenlernen eines Produkts oder der Abschluss eines Kaufs. Die Effektivität von Bannerwerbung liegt in der Fähigkeit, visuelle Attraktivität mit strategischer Platzierung zu verbinden und so Marken die Möglichkeit zu geben, potenzielle Kunden genau im richtigen Moment zu erreichen. Im Gegensatz zu traditionellen Werbemedien bieten Banner beispiellose Targeting-Möglichkeiten, Echtzeit-Performance-Tracking und die Flexibilität, Kampagnen auf Basis messbarer Daten und Nutzerverhalten anzupassen.

Arten von Bannerwerbung

Das Bannerwerbeumfeld umfasst verschiedene Formate, die jeweils dazu entwickelt wurden, spezifische Marketingziele und Nutzerengagements zu erreichen. Das Verständnis dieser Unterschiede ist für Marketer essenziell, die ihre Kampagnen optimieren und den Return on Investment maximieren möchten.

Statische Banneranzeigen stellen die einfachste und direkteste Form der Bannerwerbung dar. Sie bestehen aus einem einzigen, unveränderten Bild oder einer Grafik mit einem klaren Call-to-Action-Button. Statische Banner sind einfach zu erstellen, kostengünstig in der Produktion und laden schnell auf Webseiten, was sie ideal für Unternehmen mit begrenztem Budget oder für solche mit klarer Markenbotschaft macht. Trotz ihrer Einfachheit können statische Banner sehr effektiv sein, wenn sie mit überzeugender Optik und klarer Botschaft gestaltet sind, die bei der Zielgruppe ankommt.

Animierte Banneranzeigen integrieren Bewegung und visuelle Effekte, um die Aufmerksamkeit der Nutzer effektiver zu gewinnen als statische Pendants. Diese Anzeigen nutzen animierte Grafiken, Übergänge oder Farbwechsel, um dynamische visuelle Erlebnisse zu schaffen, die auf überfüllten Webseiten hervorstechen. Animierte Banner können die Klickrate erhöhen, indem sie das Auge anziehen und ein Gefühl von Dringlichkeit oder Begeisterung um das beworbene Produkt oder die Dienstleistung erzeugen. Allerdings erfordern sie fortgeschrittenere Designfähigkeiten und sind in der Regel teurer als statische Alternativen.

Interaktive Banneranzeigen ermöglichen es Nutzern, direkt mit der Anzeige zu interagieren, ohne die Webseite zu verlassen. Diese Anzeigen können Spiele, Quizze, Rechner oder Formularfelder enthalten, die zur aktiven Teilnahme anregen. Interaktive Banner sorgen für höhere Engagementraten und liefern wertvolle Daten über Nutzerpräferenzen und Interessen. Sie schaffen einprägsame Markenerlebnisse und können die Konversionsraten im Vergleich zu passiven Bannerformaten deutlich verbessern.

Rich-Media-Banneranzeigen nutzen Multimedia-Elemente wie Video, Audio oder fortgeschrittene Animationen, um immersive Werbeerlebnisse zu schaffen. Diese Anzeigen können Videoinhalte, Soundeffekte oder komplexe interaktive Elemente enthalten, die umfassende Produktdemonstrationen oder Storytelling ermöglichen. Rich-Media-Banner verursachen zwar höhere Produktionskosten, bieten jedoch überlegene Engagement-Metriken und sind besonders effektiv für Premium-Marken, die einen starken Eindruck hinterlassen wollen.

Ausklappbare Banneranzeigen beginnen als kompaktes Banner, erweitern sich jedoch, um zusätzliche Inhalte anzuzeigen, wenn Nutzer darüber fahren oder darauf klicken. Dieses Format ist eine elegante Lösung für das Problem des begrenzten Webseitenplatzes und ermöglicht dennoch umfassende Botschaften. Ausklappbare Banner nehmen zunächst wenig Platz ein und reduzieren visuelle Unordnung, bieten aber die Flexibilität, detailliertere Informationen zu präsentieren, wenn das Interesse der Nutzer geweckt wird.

Mobile Banneranzeigen sind speziell für kleinere Bildschirme und Touch-Interaktionen auf Smartphones und Tablets optimiert. Diese Anzeigen berücksichtigen den steigenden Anteil des Internet-Traffics über mobile Geräte und bieten Funktionen wie Click-to-Call-Buttons oder Click-to-Download. Mobile Banner müssen mit responsiven Layouts und schnellen Ladezeiten gestaltet werden, um ein optimales Nutzererlebnis auf verschiedenen Geräten und Verbindungsgeschwindigkeiten zu gewährleisten.

Handgezeichnetes Diagramm, das verschiedene Banner-Anzeigentypen und -platzierungen auf einem Webseiten-Layout zeigt, darunter Leaderboard, Skyscraper, Medium Rectangle und Mobile Banner

Standard-Bannergrößen und -abmessungen

Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat standardisierte Bannergrößen festgelegt, um Konsistenz in der digitalen Werbebranche zu gewährleisten und eine nahtlose Integration über verschiedene Plattformen und Webseiten hinweg zu ermöglichen. Diese Standardgrößen erlauben es Werbetreibenden, einzelne Werbemittel für mehrere Platzierungen zu verwenden, was Produktionskosten senkt und das Kampagnenmanagement vereinfacht.

Banner-TypAbmessungenPlatzierungBeste Anwendung
Leaderboard728 x 90 PixelOberer Rand der WebseiteMarkenbekanntheit, hohe Sichtbarkeit
Medium Rectangle300 x 250 PixelSeitenleiste oder InhaltsbereichVielseitig, Branding und direkte Reaktion
Skyscraper160 x 600 Pixel oder 120 x 600 PixelRechte oder linke SeitenleisteBranding, Produktpräsentation
Square250 x 250 PixelInhaltsbereich oder SeitenleisteFlexible Platzierung, Branding oder Konversion
Large Rectangle336 x 280 PixelInhaltsbereichAusführliche Botschaften, größere Grafiken
Half Page300 x 600 PixelSeitenleisteHochwirksame Branding-Kampagnen
Mobile Banner320 x 50 Pixel oder 300 x 250 PixelOberer oder unterer Rand des mobilen BildschirmsMobile-spezifische Kampagnen

Leaderboard-Banner (728 x 90 Pixel) sind horizontale Banner, die typischerweise am oberen Rand von Webseiten platziert werden und zu den sichtbarsten und leistungsstärksten Bannerformaten gehören. Ihre prominente Platzierung garantiert unmittelbare Sichtbarkeit beim Laden der Seite, was zu hohen Impressionen und starker Markenwahrnehmung führt. Leaderboard-Banner bieten ausreichend Platz für umfangreiche Botschaften und Branding-Elemente und eignen sich ideal für umfassende Markenbekanntheitskampagnen.

Medium Rectangle Banner (300 x 250 Pixel) bieten außergewöhnliche Vielseitigkeit und können an verschiedenen Stellen platziert werden, darunter Seitenleisten, innerhalb von Inhalten oder zwischen Absätzen. Diese Flexibilität, kombiniert mit ihrer moderaten Größe, macht sie sowohl für Branding-Initiativen als auch für direkte Reaktionskampagnen geeignet. Das Medium Rectangle Format hat sich aufgrund des Gleichgewichts zwischen Sichtbarkeit und Unaufdringlichkeit zu einer der meistverwendeten Bannergrößen im Internet entwickelt.

Skyscraper-Banner (160 x 600 Pixel oder 120 x 600 Pixel) sind hohe, vertikale Anzeigen, die typischerweise in den Seitenleisten von Webseiten platziert werden. Ihr längliches Format ermöglicht detaillierte Produktpräsentationen, mehrere Botschaftselemente oder sequenzielles Storytelling. Skyscraper-Banner bleiben während des Scrollens sichtbar und bieten dadurch eine längere Präsenz als Banner, die nur im initialen Viewport erscheinen.

Wie Bannerwerbung funktioniert

Bannerwerbung funktioniert durch ein ausgeklügeltes Ökosystem aus Technologie, Targeting-Mechanismen und Leistungsmetriken, die zusammenwirken, um relevante Werbung zur richtigen Zeit an die richtige Zielgruppe auszuliefern. Dieses Verständnis ist wesentlich für Marketer, die ihre Kampagneneffektivität und Rendite maximieren möchten.

Wenn ein Nutzer eine Website mit Bannerwerbung besucht, löst der Webseiten-Code eine Anfrage an einen Adserver aus, der basierend auf vordefinierten Targeting-Parametern das passende Banner auswählt und ausliefert. Dieser Vorgang dauert nur Millisekunden und sorgt so für ein nahtloses Nutzererlebnis ohne wahrnehmbare Verzögerung. Der Adserver nutzt dabei verschiedene Datenpunkte wie demografische Merkmale, Browserverlauf, geografische Lage und kontextuelle Informationen über den Webseiteninhalt, um die relevanteste Anzeige mit dem höchsten Engagement-Potenzial auszuwählen.

Targeting-Mechanismen ermöglichen es Werbetreibenden, bestimmte Zielgruppensegmente präzise anzusprechen. Kontextbezogenes Targeting zeigt Anzeigen basierend auf dem Inhalt der Webseite an und stellt damit Relevanz zu den aktuellen Interessen des Nutzers sicher. Behaviorales Targeting analysiert den Browserverlauf, Suchanfragen und frühere Interaktionen, um zukünftige Interessen und Präferenzen vorherzusagen. Demografisches Targeting fokussiert sich auf Alter, Geschlecht, Einkommensniveau und weitere persönliche Merkmale. Geografisches Targeting beschränkt die Auslieferung auf bestimmte Regionen, sodass lokale Unternehmen gezielt Kunden in ihrer Nähe erreichen können. Diese Targeting-Arten lassen sich kombinieren, um hochspezifische Zielgruppen zu bilden und so das Engagement zu maximieren.

Echtzeitgebote (Real-Time Bidding, RTB) und programmatische Werbung haben die Platzierung und Preisgestaltung von Banneranzeigen revolutioniert. Anstatt feste Preise für bestimmte Platzierungen zu verhandeln, nehmen Werbetreibende heute an automatisierten Auktionen teil, bei denen sie für einzelne Werbeeinblendungen in Echtzeit bieten. Dadurch wird das Werbeinventar den Höchstbietenden zugeteilt, was die Einnahmen der Publisher optimiert und es Werbetreibenden ermöglicht, zu wettbewerbsfähigen Preisen einzukaufen. Programmatic Buying steigert die Effizienz, reduziert den manuellen Verhandlungsaufwand und verbessert die Kampagnenleistung durch datengetriebene Entscheidungen.

Preismodelle für Bannerwerbung

Die Kosten für Bannerwerbung variieren erheblich, abhängig von Faktoren wie Anzeigenformat, Targeting-Genauigkeit, Platzierungs-Prominenz und der Bekanntheit des Publishers. Das Verständnis der verschiedenen Preismodelle hilft Marketern, Budgets effektiv zu planen und Kosten über verschiedene Werbekanäle zu vergleichen.

Cost Per Mille (CPM) bezeichnet die Kosten pro tausend Impressionen und ist das gängigste Preismodell für Bannerwerbung. Werbetreibende zahlen einen festen Betrag für jeweils tausend Einblendungen ihres Banners, unabhängig davon, ob Nutzer auf die Anzeige klicken oder eine Aktion ausführen. Das CPM-Modell bietet planbare Kosten und eignet sich ideal für Markenbekanntheitskampagnen, bei denen Reichweite im Vordergrund steht. CPM-Sätze liegen typischerweise zwischen 0,50 $ und 10 $ pro tausend Impressionen, abhängig von Zielgruppenqualität, Targeting-Genauigkeit und Ruf des Publishers.

Cost Per Click (CPC) berechnet Werbetreibenden nur dann Kosten, wenn ein Nutzer tatsächlich auf das Banner klickt. Dieses performancebasierte Modell stimmt die Werbekosten mit dem Nutzerengagement ab und ist besonders attraktiv für Kampagnen, die auf Webseiten-Traffic abzielen. Die CPC-Sätze variieren je nach Branche, Wettbewerb und Keyword-Relevanz und liegen typischerweise zwischen 0,10 $ und 5 $ pro Klick. Dieses Modell reduziert das Risiko für Werbetreibende, da nur für messbares Engagement gezahlt wird.

Cost Per Action (CPA) ist das performanceorientierteste Preismodell und berechnet Werbetreibenden nur dann Kosten, wenn Nutzer eine bestimmte gewünschte Aktion ausführen, wie z. B. einen Kauf tätigen, ein Formular ausfüllen oder sich für einen Newsletter anmelden. CPA sorgt dafür, dass Werbetreibende nur für tatsächliche Conversions bezahlen, und eignet sich ideal für E-Commerce- und Lead-Generierungskampagnen. CPA-Sätze sind in der Regel höher als CPC-Sätze, bieten jedoch eine bessere Nachvollziehbarkeit der Werbeleistung.

Erfolgreiche Banneranzeigen erstellen

Erfolgreiche Bannerwerbung erfordert sorgfältige Planung, strategisches Design und kontinuierliche Optimierung auf Basis von Leistungsdaten. Die folgenden Prinzipien und Praktiken haben sich bewährt, um die Effektivität von Banneranzeigen zu maximieren und herausragende Kampagnenergebnisse zu erzielen.

Klare und überzeugende Botschaften bilden die Grundlage jeder erfolgreichen Banneranzeige. Der Anzeigentext sollte das Hauptnutzenversprechen prägnant kommunizieren und eine Sprache verwenden, die bei der Zielgruppe Resonanz findet. Vermeiden Sie überladene Botschaften oder zu viel Text, der die Betrachter überfordert. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf eine einzige, starke Aussage, die klar vermittelt, warum Nutzer mit der Anzeige interagieren sollten. Die Überschrift sollte sofort Aufmerksamkeit erregen, während der Begleittext die Hauptbotschaft verstärkt und zur Aktion motiviert.

Auffälliges visuelles Design ist entscheidend für den Erfolg von Bannern in der überfüllten digitalen Werbewelt. Verwenden Sie kontrastreiche Farben, ansprechende Bilder und professionelle Typografie, um eine visuelle Hierarchie zu schaffen und die Aufmerksamkeit auf den Call-to-Action zu lenken. Vermeiden Sie generische Stockfotos zugunsten authentischer, relevanter Bilder, die eine emotionale Verbindung zur Zielgruppe herstellen. Achten Sie darauf, dass das Design zur Markenidentität passt und das Vertrauen in die Marke stärkt.

Strategische Call-to-Action (CTA)-Elemente fördern Nutzerengagement und Konversionen. Der CTA-Button sollte optisch hervorstechen und kontrastreiche Farben sowie eine klare, handlungsorientierte Sprache verwenden, wie z. B. „Mehr erfahren“, „Jetzt kaufen“ oder „Heute anmelden“. Platzieren Sie den CTA an einer logischen Stelle im Bannerlayout, meist unten rechts oder mittig. Testen Sie verschiedene CTA-Varianten, um herauszufinden, welche Botschaften die höchsten Klickraten erzielen.

Zielgruppen-Targeting und Segmentierung beeinflussen die Effektivität der Bannerwerbung maßgeblich. Definieren Sie Ihre Zielgruppe präzise unter Berücksichtigung von Demografie, Interessen, Verhalten und Kaufabsicht. Erstellen Sie separate Banner-Varianten für verschiedene Zielgruppen und passen Sie Botschaften sowie Gestaltung an die spezifischen Bedürfnisse und Präferenzen der jeweiligen Gruppe an. Nutzen Sie First-Party-Daten, CRM-Systeme und Zielgruppen-Insights zur Entscheidungsfindung beim Targeting.

A/B-Testing und Optimierung ermöglichen eine kontinuierliche Verbesserung der Bannerleistung. Entwickeln Sie mehrere Banner-Varianten mit unterschiedlichen Designs, Botschaften, Farben oder CTAs und testen Sie diese parallel, um die beste Version zu ermitteln. Analysieren Sie Leistungskennzahlen wie Klickraten, Konversionsraten und den Return on Ad Spend. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um künftige Kampagnen zu optimieren und die Performance schrittweise zu verbessern.

Mobile Optimierung ist unerlässlich, da mobile Endgeräte mittlerweile den Großteil des Internet-Traffics ausmachen. Stellen Sie sicher, dass Banner vollständig responsiv sind und auf verschiedenen Bildschirmgrößen und Geräten korrekt angezeigt werden. Optimieren Sie Dateigrößen für schnelle Ladezeiten im Mobilfunknetz und berücksichtigen Sie mobile Features wie Click-to-Call-Buttons. Testen Sie die Bannerleistung auf unterschiedlichen Geräten und Browsern, um ein konsistentes Nutzererlebnis zu gewährleisten.

Leistungsmetriken für Bannerwerbung

Die Messung der Effektivität von Bannerwerbung erfordert das Tracking und die Analyse mehrerer Schlüsselkennzahlen, die Einblicke in die Kampagnenleistung und den Return on Investment geben.

Klickrate (CTR) misst den Prozentsatz der Nutzer, die auf eine Banneranzeige klicken, bezogen auf die gesamte Anzahl der Impressionen. Die CTR wird berechnet, indem die Anzahl der Klicks durch die Anzahl der Impressionen geteilt und mit 100 multipliziert wird. Eine höhere CTR zeigt an, dass das Banner die Aufmerksamkeit der Nutzer effektiv gewinnt und zur Interaktion anregt. Die durchschnittliche CTR für Banneranzeigen liegt typischerweise zwischen 0,5 % und 2 %, variiert jedoch je nach Branche, Platzierung und Zielgruppenqualität.

Konversionsrate misst den Prozentsatz der Nutzer, die nach einem Klick auf eine Banneranzeige eine gewünschte Aktion ausführen, wie z. B. einen Kauf tätigen, ein Formular ausfüllen oder sich für einen Newsletter anmelden. Die Konversionsrate gibt Aufschluss über die Qualität des durch das Banner generierten Traffics und die Effektivität der Landingpage. Die Optimierung der Konversionsrate erfordert meist Anpassungen sowohl am Banner als auch an der Zielseite.

Return on Ad Spend (ROAS) berechnet den durch Werbung generierten Umsatz pro investiertem Werbedollar. Der ROAS ergibt sich aus dem Gesamtumsatz durch Conversions geteilt durch die gesamten Werbekosten. Ein ROAS von 3:1 bedeutet, dass für jeden ausgegebenen Werbedollar drei Dollar Umsatz generiert wurden. ROAS bietet einen umfassenden Überblick über die Kampagnenprofitabilität und hilft Marketern, Budgets auf die effektivsten Kampagnen zu verteilen.

Cost Per Acquisition (CPA) misst die durchschnittlichen Kosten, um einen einzelnen Kunden oder eine Conversion durch Bannerwerbung zu gewinnen. Der CPA berechnet sich aus den gesamten Werbeausgaben geteilt durch die Anzahl der Conversions. Ein niedrigerer CPA steht für effizientere Kundengewinnung und bessere Kampagnenperformance. Das Tracking des CPA hilft Marketern, die tatsächlichen Akquisitionskosten zu verstehen und Budgets entsprechend zu optimieren.

Die Entwicklung und Zukunft der Bannerwerbung

Bannerwerbung hat sich seit ihrer Einführung 1994 dramatisch weiterentwickelt und sich an veränderte Nutzergewohnheiten, technologische Fortschritte und Datenschutzregulierungen angepasst. Die Branche innoviert weiter und entwickelt neue Formate und Strategien, um Herausforderungen wie Bannerblindheit und Adblocker zu begegnen.

Personalisierung ist einer der wichtigsten Trends in der modernen Bannerwerbung. Werbetreibende nutzen zunehmend Daten zu Interessen, Verhalten und Präferenzen der Nutzer, um hochgradig personalisierte Bannerbotschaften auszuliefern. Personalisierte Banner erzielen deutlich höhere Engagement- und Konversionsraten als generische, nicht personalisierte Anzeigen. Fortschrittliche Datenmanagement-Plattformen und künstliche Intelligenz ermöglichen eine ausgefeilte Personalisierung im großen Maßstab, sodass individuelle Botschaften an Millionen einzelner Nutzer ausgespielt werden können.

Native Advertising Integration verwischt die Grenzen zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung, indem Banneranzeigen natürlicher und weniger störend in Webseitenlayouts eingebettet werden. Native Banner fügen sich nahtlos in die umgebenden Inhalte ein und reduzieren so die auffälligen visuellen Kontraste, die häufig Bannerblindheit auslösen. Dieser Ansatz hat sich besonders bei der Generierung von Engagement und der Aufrechterhaltung positiver Nutzererfahrungen bewährt.

Interaktive und Rich-Media-Erlebnisse gewinnen weiter an Bedeutung, da Werbetreibende versuchen, ansprechendere und einprägsamere Markenerlebnisse zu schaffen. Interaktive Banner mit Spielen, Quizzen oder Produktkonfiguratoren erzielen deutlich höhere Engagementraten als statische Alternativen. Videobasierte Banner und Rich-Media-Erlebnisse bieten die Möglichkeit umfassender Produktdemonstrationen und Storytelling.

Privacy-First Advertising wird immer wichtiger, da Datenschutzvorgaben wie die DSGVO und CCPA die Datenerhebung und -nutzung einschränken. Werbetreibende entwickeln neue Ansätze für Targeting und Personalisierung, die die Privatsphäre der Nutzer respektieren und dennoch relevante Botschaften liefern. Die Sammlung von First-Party-Daten, kontextbezogenes Targeting und zustimmungsbasierte Personalisierung prägen die Zukunft der Bannerwerbung in einer datenschutzbewussten digitalen Welt.

Fazit

Banner bleiben auch 2025 ein grundlegender und effektiver Bestandteil digitaler Marketingstrategien. Ob für Markenbekanntheit, Leadgenerierung oder direkten Verkauf – gut gestaltete und strategisch platzierte Banner sorgen weiterhin für messbare Geschäftsergebnisse. Erfolg erfordert das Verständnis von Bannerformaten und -größen, die Umsetzung ausgefeilter Targeting-Strategien, die Erstellung überzeugender kreativer Inhalte und die kontinuierliche Optimierung auf Basis von Leistungsdaten. Wer Best Practices befolgt und aktuelle Branchentrends berücksichtigt, kann Bannerwerbung gezielt einsetzen, um Zielgruppen effektiv zu erreichen und die eigenen Geschäftsziele zu verwirklichen.

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