Wie kann Markenbekanntheit gemessen werden?

Wie kann Markenbekanntheit gemessen werden?

Wie kann Markenbekanntheit gemessen werden?

Markenbekanntheit kann durch Umfragen, Web-Traffic-Analysen, Social-Media-Engagement-Kennzahlen und die Verfolgung der Performance von Affiliate-Links und gebrandetem Content gemessen werden.

Verständnis der Messung von Markenbekanntheit

Markenbekanntheit beschreibt, wie vertraut Ihre Zielgruppe mit Ihrer Marke ist – und sie effektiv zu messen, ist entscheidend, um Ihre Marktposition und die Wirksamkeit Ihres Marketings zu verstehen. Anders als direkte Verkaufskennzahlen, die unmittelbares Feedback liefern, bewegt sich Markenbekanntheit am Anfang der Customer Journey. Daher ist es wichtig, sie kanalübergreifend und mit verschiedenen Methoden zu erfassen. Im Jahr 2025 ist die Messung von Markenbekanntheit ausgefeilter und datengetriebener als je zuvor: Unternehmen können fortschrittliche Analyse-Tools, KI-gestützte Insights und Multi-Channel-Tracking-Systeme nutzen, um umfassende Einblicke zu gewinnen, wie ihre Marke von unterschiedlichen Zielgruppen und auf verschiedenen Plattformen wahrgenommen und erkannt wird.

Wichtige Methoden zur Messung der Markenbekanntheit

Umfragen und direkte Kundenforschung

Markenbekanntheits-Umfragen sind nach wie vor eine der zuverlässigsten Methoden, um zu messen, wie stark Ihre Marke bei der Zielgruppe ankommt. Es gibt zwei Hauptarten solcher Umfragen, die unterschiedliche Einblicke in die Markenwahrnehmung bieten. Unaided Recall Surveys (spontane Markenbekanntheit) fragen die Teilnehmer, welche Marken ihnen zu einer Produktkategorie einfallen – ohne Vorgaben. Das zeigt die Präsenz Ihrer Marke im Gedächtnis der Zielgruppe. Aided Recall Surveys (gestützte Markenbekanntheit) präsentieren eine Liste von Marken, aus denen die Befragten die ihnen bekannten auswählen. Das hilft, Markenvertrautheit und Wettbewerbsposition zu messen. Solche Umfragen können über Plattformen wie SurveyMonkey, Typeform oder Google Forms durchgeführt werden und sollten sich auf gezielte Fragen zu Erinnerungswert, Wiedererkennung und Markenwahrnehmung konzentrieren, anstatt zu viele Daten zu verlangen, was die Abschlussrate verringern könnte.

Die Effektivität von Markenumfragen steigt erheblich, wenn Sie demografische Segmentierung einbeziehen. So erkennen Sie, bei welchen Zielgruppensegmenten Ihre Marke am stärksten verankert ist. Analysieren Sie die Antworten nach Altersgruppen, Regionen, Einkommensniveaus und Kundensegmenten, um zu identifizieren, wo Ihre Markenbekanntheit besonders hoch ist und wo zusätzliche Marketingmaßnahmen nötig sein könnten. Zudem liefert die Erfassung von Umfrageergebnissen über die Zeit eine solide Basis, um den Effekt Ihrer Marketingkampagnen und Markeninitiativen zu messen und diese mit Veränderungen der Markenbekanntheit zu korrelieren.

Web-Traffic-Analyse und Direktzugriffsüberwachung

Die Analyse des Web-Traffics liefert quantifizierbare Belege für die Markenbekanntheit, indem sie zeigt, wie Nutzer Ihre Website entdecken und damit interagieren. Direktzugriff steht für Nutzer, die Ihre Website-Adresse direkt im Browser eingeben oder Lesezeichen verwenden – ein Zeichen dafür, dass Ihre Marke bereits bekannt ist und aktiv gesucht wird. Dieser Wert ist besonders wertvoll, weil er echte Markenbekanntheit widerspiegelt, nicht bloß Traffic aus bezahlter Werbung oder SEO-Maßnahmen. Die Überwachung von Direktzugriffen in Google Analytics oder modernen Analyse-Tools wie Ahrefs Web Analytics zeigt, wie sich Markenbekanntheits-Kampagnen auf das Nutzerverhalten auswirken. Steigende Direktzugriffe korrelieren oft mit erfolgreichen Awareness-Initiativen.

Gebrandete Suchvolumen geben an, wie oft Nutzer gezielt nach Ihrem Firmennamen oder markenspezifischen Keywords suchen – ein direkter Indikator für Markenvertrautheit und Marktwahrnehmung. Tools wie Google Search Console, Google Trends sowie Keyword-Recherche-Tools wie Ahrefs und SEMrush liefern detaillierte Daten zu gebrandeten Suchtrends. So können Sie verfolgen, ob das Suchvolumen für Ihre Marke wächst, stagniert oder zurückgeht. Durch den Vergleich mit Wettbewerbern und die Analyse von Wachstumsvorhersagen können Sie Ihre Markenbekanntheit am Markt benchmarken und Optimierungspotenziale identifizieren. Die Verfolgung gebrandeter Suchanfragen nach Regionen und Zielgruppen zeigt zudem, wo Ihre Marke besonders präsent ist und wo gezielte Awareness-Maßnahmen sinnvoll sind.

Social-Media-Engagement und Erwähnungen

Social-Media-Plattformen liefern vielfältige Daten zur Markenbekanntheit durch Engagement-Kennzahlen und die Verfolgung von Erwähnungen. Social Media Mentions messen, wie oft Ihr Markenname auf Social Media auftaucht, egal ob in markierten Beiträgen oder organischen Gesprächen. Das gibt Aufschluss darüber, wie aktiv Ihre Zielgruppe über Ihre Marke spricht. Tools wie Brandwatch, Mention, Sprout Social und Brand24 ermöglichen umfassendes Social Listening und Echtzeit-Monitoring von Erwähnungen inklusive Sentiment-Analyse – also ob Gespräche positiv, neutral oder negativ sind. Das Volumen der Erwähnungen, kombiniert mit der Stimmungsanalyse, ist ein starker Indikator für Markenbekanntheit und Markenwahrnehmung. Zunehmende positive Erwähnungen deuten auf steigende Markenbekanntheit und eine vorteilhafte Marktposition hin.

Engagement-Kennzahlen wie Likes, Shares, Kommentare und Klickraten bei Social-Media-Inhalten zeigen nicht nur Bekanntheit, sondern auch emotionale Bindung und Interesse an Ihrer Marke. Hohe Engagement-Raten bedeuten, dass Ihre Marke nicht nur erkannt, sondern auch wertgeschätzt wird – die Follower treten aktiv in den Dialog und verbreiten Ihre Inhalte in ihren Netzwerken. Durch die Analyse von Engagement-Trends auf verschiedenen Plattformen und Content-Typen erkennen Sie, welche Botschaften bei Ihrer Zielgruppe besonders ankommen und können Ihre Awareness-Strategie entsprechend anpassen. Die Überwachung gebrandeter Hashtags liefert zudem Aufschluss über nutzergenerierten Content und organische Markenbotschaften – ein Anstieg spiegelt wachsende Markenbekanntheit und Community-Engagement wider.

Share of Voice und Wettbewerbspositionierung

Share of Voice (SOV) gibt an, welchen Anteil an den gesamten Marktdiskussionen und der Sichtbarkeit Ihre Marke im Vergleich zu Wettbewerbern einnimmt. Das ist entscheidend, um die eigene Markenbekanntheit im Wettbewerbsumfeld richtig einzuordnen. Die Berechnung erfolgt, indem Sie Ihre Marken-Erwähnungen durch die Gesamtzahl der Erwähnungen aller Marken in Ihrer Kategorie teilen und mit 100 multiplizieren. SOV ist besonders wertvoll, weil er Marktdynamik und Wettbewerbsaktivitäten berücksichtigt – so sehen Sie, ob Ihre Bekanntheit absolut wächst und ob Sie gegenüber der Konkurrenz Marktanteile gewinnen oder verlieren. Tools wie Ahrefs, SEMrush und Brandwatch bieten automatisierte SOV-Auswertungen über verschiedene Kanäle, darunter Social Media, Suche und Earned Media.

KennzahlDefinitionBedeutungWie wird getrackt?
Social Share of VoiceAnteil der Social-Media-Erwähnungen Ihrer Marke vs. WettbewerberZeigt Social-Media-Präsenz und EngagementBrandwatch, Mention, Sprout Social
Search Share of VoiceAnteil des organischen Suchtraffics, den Ihre Marke erhältZeigt Sichtbarkeit in der Suche und organische MarktnachfrageAhrefs, SEMrush, Google Search Console
Media Share of VoiceAnteil an Medienberichterstattung und PR-Erwähnungen vs. WettbewerberZeigt die Stärke in Earned Media und BranchenautoritätMeltwater, Cision, Onclusive
Gesamter Share of VoiceKombinierter SOV über alle KanäleBietet einen umfassenden Blick auf die MarktpositionMulti-Tool-Analyse und Aggregation

Für Unternehmen, die Affiliate-Marketing und gebrandete Inhalte nutzen, ist das Tracking der Performance von Affiliate-Links und gebrandetem Content ein direkter Indikator für die Awareness-Konversion. Klicks und Conversions auf Affiliate-Links zeigen, wie viele Nutzer Ihre Marke über Affiliate-Kanäle erkennen und aktiv werden. Steigende Klickraten deuten auf wachsende Markenbekanntheit bei Affiliate-Zielgruppen hin. PostAffiliatePro und ähnliche Tracking-Plattformen ermöglichen detailliertes Monitoring der Performance gebrandeter Affiliate-Links. So sehen Sie, welche Partner den meisten markenbewussten Traffic liefern und welche Inhalte besonders gut ankommen.

Kennzahlen zu gebrandetem Content wie Views, Shares, Engagement-Raten und Referral Traffic zeigen, wie wirkungsvoll Ihre Markenbotschaft ankommt. Durch die Analyse, welche Inhalte besonders viel Engagement und Weiterleitungen generieren, identifizieren Sie Themen und Formate, die die Markenbekanntheit am effektivsten steigern. Die Auswertung der Content-Performance über verschiedene Kanäle offenbart zudem, welche Plattformen und Partnerschaften Ihre Markenbotschaft am besten verstärken und neue Zielgruppen erschließen.

Fortschrittliche Markenbekanntheits-Kennzahlen für 2025

KI- und LLM-Markenpräsenz

Im Jahr 2025 bildet die Sichtbarkeit Ihrer Marke in KI-Überblicken und Large Language Model (LLM)-Erwähnungen eine neue Dimension der Markenbekanntheits-Messung. Da KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini und Perplexity zu primären Informationsquellen werden, ist es essenziell, Ihre Markenerwähnungen in KI-generierten Antworten zu tracken. Tools wie Ahrefs Brand Radar ermöglichen die Überwachung Ihrer Markenerwähnungen auf verschiedenen KI-Plattformen, inklusive Frequenz und SOV im Vergleich zur Konkurrenz. Diese Metrik ist besonders wichtig, weil KI-Systeme Marken aufgrund ihrer thematischen Relevanz und Autorität empfehlen – KI-Markenpräsenz ist damit ein führender Indikator für Markenstärke und Marktposition.

Studien zeigen, dass etwa 45,7 % aller Google-Suchanfragen gebrandete Suchen sind – das macht das Tracking gebrandeter Keywords zu einem der zuverlässigsten Indikatoren für Markenbekanntheit. Überwachen Sie das Suchvolumen für Ihren Markennamen und Variationen mit Google Trends und Keyword-Tools, um zu erkennen, ob die Markenbekanntheit wächst oder abnimmt. Wachstumsvorhersagen, z. B. in Ahrefs Keywords Explorer, liefern Prognosen für die zukünftige Marken-Nachfrage. So können Sie einschätzen, ob Ihre Awareness-Maßnahmen langfristig wirken oder nur temporäre Peaks erzeugen.

Kundenempfehlungen und Word-of-Mouth-Kennzahlen

Der Net Promoter Score (NPS) misst die Bereitschaft Ihrer Kunden, Ihre Marke weiterzuempfehlen – ein hoher Wert steht für starke Markenbekanntheit und positive Wahrnehmung. Die Frage “Wie wahrscheinlich ist es auf einer Skala von 0–10, dass Sie unsere Marke weiterempfehlen?” gibt Aufschluss darüber, wie aktiv zufriedene Kunden Ihr Unternehmen per Mundpropaganda fördern. Auch die Auswertung von Referral-Programmen und Weiterempfehlungsraten liefert quantitative Belege für organische Markenbotschafter – steigende Empfehlungen zeigen wachsende Awareness und eine positive Markenwahrnehmung bei Bestandskunden.

Umsetzung einer umfassenden Strategie zur Messung der Markenbekanntheit

Effektive Messung der Markenbekanntheit erfordert die Kombination mehrerer Kennzahlen und Datenquellen, um ein ganzheitliches Bild Ihrer Marktposition und Erkennbarkeit zu erhalten. Definieren Sie zunächst klare Awareness-Ziele, die mit Ihren Unternehmenszielen abgestimmt sind, und wählen Sie dann Metriken, mit denen Sie den Fortschritt gezielt messen können. Erfassen Sie Basiswerte für jede Kennzahl, um Trends über die Zeit zu erkennen und Verbesserungen mit bestimmten Marketing-Maßnahmen zu verknüpfen. Überprüfen und analysieren Sie Ihre Markenbekanntheitsdaten regelmäßig auf Muster und Trends, die Aufschluss geben, welche Strategien am effektivsten zur Steigerung der Markenwahrnehmung beitragen.

Die Integration von Markenbekanntheits-Kennzahlen in Ihre Affiliate-Marketing-Plattform ermöglicht die umfassende Nachverfolgung, wie Awareness-Maßnahmen die Affiliate-Performance und Umsatzgenerierung beeinflussen. Durch die Verknüpfung von Awareness-Daten mit Affiliate-Tracking gewinnen Sie Einblicke in die gesamte Customer Journey – vom ersten Berührungspunkt bis zur Conversion. Das erlaubt es, Ihre Marketingstrategie zu optimieren, um sowohl Markenbekanntheit als auch Umsatzwirkung zu maximieren. Mit diesem integrierten Ansatz unterstützen Sie das Unternehmenswachstum gezielt und stellen sicher, dass Ihre Awareness-Investitionen einen messbaren ROI liefern.

Dashboard zur Messung der Markenbekanntheit mit Umfragen, Web-Traffic-Analyse, Social-Media-Engagement, gebrandetem Suchvolumen, Share of Voice und Affiliate-Link-Tracking

Tools und Plattformen zur Messung der Markenbekanntheit

Moderne Markenbekanntheits-Messung stützt sich auf spezialisierte Tools, die Daten aus verschiedenen Quellen bündeln und verwertbare Einblicke liefern. Google Analytics bleibt grundlegend für das Tracking von Direktzugriffen, gebrandetem Suchtraffic und Referral-Quellen – hier erhalten Sie Basisdaten zum Website-Verhalten. Google Search Console bietet detaillierte Werte zu gebrandetem Keyword-Suchvolumen und Klickraten, sodass Sie Ihre Markenpräsenz in Suchergebnissen verfolgen können. Social Listening Plattformen wie Brandwatch, Mention und Sprout Social ermöglichen umfassendes Monitoring von Erwähnungen, Sentiment-Analysen und Wettbewerbsvergleiche in sozialen Kanälen. SEO- und Wettbewerbsanalyse-Tools wie Ahrefs, SEMrush und Moz liefern gebrandetes Keyword-Tracking, Share-of-Voice-Berechnungen und Wettbewerbsanalysen. Affiliate-Tracking-Plattformen wie PostAffiliatePro integrieren Markenbekanntheits-Kennzahlen mit Affiliate-Performance-Daten, sodass Sie nachvollziehen können, wie Awareness-Maßnahmen Affiliate-Conversions und Umsätze fördern.

Fazit

Die Messung der Markenbekanntheit im Jahr 2025 erfordert einen ausgefeilten, kanalübergreifenden Ansatz, der traditionelle Kennzahlen wie Umfragen und Web-Traffic mit modernen Methoden wie KI-Markenpräsenz und LLM-Zitaten kombiniert. Mit einer umfassenden Strategie, die Umfragen, Web-Traffic, Social-Media-Engagement, gebrandetes Suchvolumen, Share of Voice und Affiliate-Link-Performance abdeckt, erhalten Sie volle Transparenz, wie Ihre Marke im Zielmarkt wahrgenommen und erkannt wird. Die regelmäßige Auswertung dieser Kennzahlen ermöglicht eine kontinuierliche Optimierung Ihrer Awareness-Strategie – so stellen Sie sicher, dass Ihre Marketing-Investitionen die Markenwahrnehmung effektiv steigern und das langfristige Unternehmenswachstum unterstützen. PostAffiliatePro bietet Ihnen hierfür integrierte Tracking- und Messmöglichkeiten, die Markenbekanntheits-Maßnahmen und Affiliate-Performance zusammenbringen und datenbasierte Entscheidungen zur Maximierung von Markenpräsenz und Umsatz ermöglichen.

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