Wie funktioniert E-Commerce?

Wie funktioniert E-Commerce?

Wie funktioniert E-Commerce?

E-Commerce ist der Prozess des Kaufs und Verkaufs von Waren und Dienstleistungen über das Internet mittels Webseiten, mobilen Apps und Online-Marktplätzen. Der Ablauf besteht aus mehreren Schritten: Kunden stöbern und wählen Produkte aus, legen Artikel in einen digitalen Warenkorb, schließen den Kauf mit Zahlungsinformationen ab, das Unternehmen verarbeitet und erfüllt die Bestellung und versendet schließlich das Produkt oder stellt digitalen Zugang für den Kunden bereit.

Den E-Commerce-Prozess verstehen

E-Commerce, kurz für elektronischen Handel, stellt einen grundlegenden Wandel in der Interaktion zwischen Unternehmen und Verbrauchern in der modernen Wirtschaft dar. Der Prozess des Kaufs und Verkaufs von Waren und Dienstleistungen über das Internet hat sich von einem neuartigen Konzept in den 1990er Jahren zu einer dominierenden Kraft im weltweiten Einzelhandel entwickelt. Prognosen zeigen, dass E-Commerce bis 2026 etwa 24 % aller Einzelhandelsumsätze ausmachen wird. Zu verstehen, wie E-Commerce funktioniert, ist für jeden, der an diesem digitalen Marktplatz teilnehmen möchte, essenziell – sei es als Verbraucher, der bequeme Einkaufsmöglichkeiten sucht, oder als Unternehmer, der seine Reichweite über geografische Grenzen hinaus erweitern will.

Die Kernelemente des E-Commerce

E-Commerce funktioniert durch mehrere miteinander verbundene Komponenten, die zusammen ein nahtloses Transaktionserlebnis schaffen. Grundlage ist eine digitale Plattform, auf der Produkte präsentiert werden, ein sicheres Zahlungsabwicklungssystem, Möglichkeiten zur Bestandsverwaltung und eine Logistik-Infrastruktur, um Produkte an Kunden zu liefern. Diese Elemente müssen reibungslos ineinandergreifen, um Kunden ein reibungsloses Einkaufserlebnis zu bieten und Unternehmen einen effizienten und profitablen Betrieb zu ermöglichen.

KomponenteFunktionBedeutung
E-Commerce-PlattformWebseite oder App, auf der Produkte präsentiert und Transaktionen durchgeführt werdenKritisch – dient als Schaufenster
ZahlungsgatewayVerarbeitet Kundenzahlungen sicherUnverzichtbar – ermöglicht Transaktionen
BestandsverwaltungÜberwacht Lagerbestände und ProduktverfügbarkeitHoch – verhindert Überverkäufe
Fulfillment-SystemSteuert Auftragsbearbeitung und VersandKritisch – sichert Kundenzufriedenheit
Kundendienst-ToolsBietet Support und bearbeitet AnfragenWichtig – baut Kundenbindung auf
Analyse-DashboardVerfolgt Verkäufe, Kundenverhalten und KennzahlenHoch – ermöglicht Optimierung
E-Commerce-Ablaufdiagramm mit den Schritten Kunde browsed, Warenkorb, Zahlungsabwicklung, Auftragsbestätigung und Lieferung

Schritt-für-Schritt-Ablauf einer E-Commerce-Transaktion

Der E-Commerce-Transaktionsprozess beginnt, wenn ein Kunde einen Onlineshop oder eine Marktplatz-Plattform besucht. Der Kunde stöbert durch die verfügbaren Produkte, liest Beschreibungen, betrachtet Bilder und vergleicht Preise mit Wettbewerbern. Diese Phase ist entscheidend, da sie bestimmt, ob ein potenzieller Kunde einen Kauf tätigt oder den Shop verlässt. Moderne E-Commerce-Plattformen nutzen fortschrittliche Suchfunktionen, Filteroptionen und personalisierte Empfehlungen auf Basis künstlicher Intelligenz, damit Kunden schnell und effizient genau das finden, wonach sie suchen. Je besser das Stöber-Erlebnis, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs.

Sobald ein Kunde Produkte gefunden hat, die er kaufen möchte, legt er diese in den digitalen Warenkorb. Dieser Warenkorb dient als temporärer Speicherort, in dem Kunden ihre Auswahl überprüfen, Mengen anpassen und Rabattcodes anwenden können, bevor sie den Kauf abschließen. Die Warenkorbfunktion ist essenziell, da sie Kunden ermöglicht, weiter zu stöbern, ohne ihre Auswahl zu verlieren, und Unternehmen die Möglichkeit gibt, Warenkorbabbrecher durch gezieltes E-Mail-Marketing zurückzugewinnen. Viele Kunden legen Artikel in den Warenkorb, schließen den Kauf aber nicht sofort ab – effektive Recovery-Kampagnen können daher die Konversionsrate und den Umsatz deutlich steigern.

Zahlungsabwicklung und Sicherheit

Sind Kunden bereit zum Kaufabschluss, durchlaufen sie den Checkout-Prozess. Im Checkout geben Kunden ihre Versandadresse ein, wählen die bevorzugte Versandmethode und eine Zahlungsoption. E-Commerce-Plattformen bieten in der Regel verschiedene Zahlungsmethoden an, um unterschiedliche Kundenpräferenzen zu bedienen – darunter Kreditkarten, Debitkarten, digitale Wallets wie PayPal und Apple Pay, Banküberweisungen und zunehmend auch „Buy Now, Pay Later“-Dienste, mit denen Kunden Zahlungen aufteilen können. Das Zahlungsgateway verarbeitet die Zahlungsdaten des Kunden sicher mittels Verschlüsselung und Betrugserkennungssystemen, um sensible Finanzdaten zu schützen.

Sicherheit ist im E-Commerce besonders wichtig, da Kunden darauf vertrauen müssen, dass ihre persönlichen und finanziellen Daten geschützt sind. Moderne Plattformen setzen SSL-Zertifikate (Secure Sockets Layer) ein, die Daten zwischen Browser und Server verschlüsseln und so den Zugriff Unbefugter verhindern. Zahlungsdienstleister erfüllen zudem die Anforderungen des PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard), der strenge Sicherheitsprotokolle für den Umgang mit Kreditkartendaten vorschreibt. Viele Plattformen nutzen zusätzlich Tokenisierung, bei der sensible Zahlungsdaten durch einen eindeutigen Identifikator ersetzt werden, um das Risiko von Datenlecks weiter zu minimieren.

Auftragsbearbeitung und Fulfillment

Nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung erhält das Unternehmen die Auftragsdetails und beginnt mit der Abwicklung. Die Auftragsbearbeitung umfasst die Zahlungsprüfung, Bestandsprüfung und Vorbereitung des Versands. In dieser Phase aktualisiert das Bestandsverwaltungssystem automatisch die Lagerbestände, um Überverkäufe zu vermeiden und genaue Bestandsdaten sicherzustellen. Bei digitalen Produkten wie E-Books, Software oder Online-Kursen erfolgt die Bereitstellung sofort – Kunden erhalten direkt nach Zahlung einen Download-Link oder Zugang, meist innerhalb von Sekunden.

Bei physischen Produkten sind mehrere Schritte für eine effiziente Abwicklung erforderlich. Das Lagerteam entnimmt die bestellten Artikel, verpackt sie sorgfältig, um Transportschäden zu vermeiden, und erstellt Versandetiketten mit Sendungsverfolgung. Unternehmen können die Abwicklung selbst übernehmen (Fulfillment by Merchant, FBM) oder an externe Logistikdienstleister auslagern (z. B. Fulfillment by Amazon). Die Auslagerung ist beliebt, da sie Unternehmen ermöglicht, sich auf Marketing und Produktentwicklung zu konzentrieren, während Profis Lagerung, Verpackung und Versand übernehmen.

Kundenbenachrichtigungen und Sendungsverfolgung

Während des Fulfillment-Prozesses erhalten Kunden automatische Benachrichtigungen zum Status ihrer Bestellung. Diese umfassen typischerweise eine Auftragsbestätigung direkt nach dem Kauf, eine Versandbestätigung beim Verlassen des Lagers sowie Tracking-Informationen, mit denen Kunden die Sendung in Echtzeit verfolgen können. Moderne E-Commerce-Plattformen sind mit den Systemen der Versanddienstleister verbunden und liefern so aktuelle, präzise Trackingdaten, was die Kundenzufriedenheit erhöht und Supportanfragen zum Bestellstatus reduziert.

Die Möglichkeit zur Sendungsverfolgung in Echtzeit ist für E-Commerce-Kunden inzwischen Standard, vor allem seit dem Erfolg von Diensten wie Amazon Prime mit schnellem, nachvollziehbarem Versand. Kunden schätzen Transparenz im Lieferprozess, und Unternehmen, die detaillierte Trackinginformationen bieten, erzielen höhere Zufriedenheitswerte und geringere Rücksendequoten. Proaktive Kommunikation bei Verzögerungen oder Problemen ermöglicht es Kunden zudem, ihre Erwartungen anzupassen und reduziert Frust bei verspäteter Lieferung.

Verschiedene E-Commerce-Geschäftsmodelle

E-Commerce umfasst verschiedene Geschäftsmodelle, die bestimmen, wie Transaktionen strukturiert sind und wer die beteiligten Parteien sind. Das am weitesten verbreitete Modell ist Business-to-Consumer (B2C), bei dem Unternehmen direkt an Endverbraucher über Onlineshops oder Marktplätze verkaufen. Dazu zählen sowohl kleine Einzelhändler als auch große Plattformen wie Amazon oder Walmart. Beim Business-to-Business (B2B) erfolgt der Handel zwischen Unternehmen, meist mit größeren Bestellmengen, längeren Verkaufszyklen und komplexeren Verhandlungen. Consumer-to-Consumer (C2C) ermöglicht es Einzelpersonen, untereinander Produkte zu kaufen und zu verkaufen – etwa über eBay oder Facebook Marketplace. Beim Consumer-to-Business (C2B) bieten Einzelpersonen Dienstleistungen oder Produkte Unternehmen an, wie auf Freelancer-Plattformen wie Upwork.

Jedes Geschäftsmodell bringt eigene Besonderheiten mit sich, die den Ablauf des E-Commerce beeinflussen. B2C-Transaktionen sind meist kleiner im Wert, aber in großer Stückzahl, sodass effiziente, skalierbare Systeme erforderlich sind. B2B-Geschäfte sind oft hochpreisig, aber seltener, und erfordern mehr persönlichen Service und komplexes Vertragsmanagement. Zu wissen, welches Modell für das eigene E-Commerce-Vorhaben relevant ist, ist entscheidend für die Wahl passender Systeme, Preisstrategien und Kundenservice-Konzepte.

E-Commerce-Plattformen und Technologien

E-Commerce wird über verschiedene Plattformen und Technologien abgewickelt, die die Infrastruktur für den Online-Verkauf bereitstellen. Dedizierte E-Commerce-Plattformen wie Shopify, WooCommerce, BigCommerce und Magento bieten vorgefertigte Lösungen mit integrierten Funktionen für Produktverwaltung, Zahlungsabwicklung, Bestandskontrolle und Kundenmanagement. Diese Plattformen übernehmen die technische Komplexität des Onlineshops, sodass sich Unternehmer auf Produktauswahl, Marketing und Kundenservice konzentrieren können. Alternativ können individuelle Lösungen mit Open-Source-Technologien oder durch eigene Entwickler erstellt werden, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind.

Online-Marktplätze wie Amazon, eBay, Alibaba und Etsy bieten alternative Vertriebskanäle, ohne dass Unternehmen eigene Plattformen aufbauen müssen. Diese Marktplätze übernehmen Technik, Zahlungsabwicklung und Kundengewinnung; Verkäufer konzentrieren sich auf Produktauswahl und Fulfillment. Allerdings haben Marktplatz-Verkäufer weniger Einfluss auf Branding und Kundenbeziehung als Betreiber eines eigenen Shops. Viele erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen fahren eine Multichannel-Strategie und nutzen sowohl eigene Shops als auch große Marktplätze, um Reichweite und Umsatz zu maximieren.

Zahlungsmethoden und Finanzabwicklung

E-Commerce hat die Zahlungsabwicklung revolutioniert, indem er sichere, sofortige Transaktionen über geografische Grenzen hinweg ermöglicht. Klassische Zahlungsmethoden wie Kredit- und Debitkarten sind weiterhin am gebräuchlichsten, doch hat E-Commerce zahlreiche Alternativen hervorgebracht, die unterschiedliche Kundenpräferenzen und regionale Anforderungen bedienen. Digitale Wallets wie PayPal, Apple Pay, Google Pay und Shop Pay speichern Zahlungsdaten sicher und erlauben den schnellen Kaufabschluss per Klick, was den Checkout-Prozess erheblich vereinfacht. Banküberweisungen und Lastschriftverfahren sind vor allem in Europa beliebt, während mobile Bezahlsysteme in Asien dominieren.

Der Aufstieg von „Buy Now, Pay Later“-Diensten (BNPL) hat ein neues Zahlungsparadigma geschaffen, bei dem Kunden in Raten einkaufen können, oft ohne Zinsen – etwa mit Klarna, Afterpay oder Affirm. Diese Dienste sprechen Kunden an, die Zahlungen aufteilen möchten, und Unternehmen, die damit den durchschnittlichen Warenkorbwert steigern und Kaufabbrüche verringern. Kryptowährungen sind zwar noch Nische, gewinnen aber bei technikaffinen Kunden sowie Unternehmen in Regionen mit instabilen Währungen oder eingeschränkter Bankeninfrastruktur an Bedeutung. Die Vielfalt der Zahlungsmethoden im modernen E-Commerce spiegelt die globale Ausrichtung des Onlinehandels und die Notwendigkeit wider, verschiedene Kundenvorlieben und regionale Systeme zu berücksichtigen.

Logistik, Versand und Lieferung

Logistik und Versand sind zentrale Bestandteile des E-Commerce-Betriebs und wirken sich direkt auf Kundenzufriedenheit und Profitabilität aus. Unternehmen müssen zwischen verschiedenen Versandarten wählen, die sich in Kosten und Lieferzeiten unterscheiden. Standardversand dauert in der Regel 5–10 Werktage und ist am günstigsten, während Expressversand wie 2-Tages- oder Next-Day-Lieferung mit Aufpreisen verbunden ist. Die Wahl des Versandwegs beeinflusst sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Gewinnmargen und erfordert eine genaue Analyse von Kundenerwartungen, Produktwert und Wettbewerbslage.

Logistikdienstleister (3PL, Third-Party Logistics) sind für viele E-Commerce-Unternehmen unverzichtbare Partner geworden, da sie Lagerung, Bestandsverwaltung und Versand übernehmen. Diese Anbieter betreiben Fulfillment-Center an strategischen Standorten, um Versandzeiten und -kosten zu minimieren, und nutzen ihr Volumen, um bessere Konditionen bei den Versanddienstleistern auszuhandeln. Für internationale Verkäufe wird die Logistik noch komplexer – mit Zollpapieren, internationalen Versandregeln und möglichen Zöllen. Erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen investieren in die Optimierung ihrer Logistikprozesse, da effiziente Versandabläufe direkt die Kundenzufriedenheit, Wiederkaufsquoten und die Gesamtprofitabilität beeinflussen.

Kundenerlebnis und Kundenbindung

Der Erfolg im E-Commerce hängt stark davon ab, außergewöhnliche Kundenerlebnisse zu bieten, die zu Wiederholungskäufen und positiver Mundpropaganda führen. Dazu zählt nicht nur das Einkaufserlebnis selbst, sondern auch der After-Sales-Support, einfache Rückgabeprozesse und ein reaktionsschneller Kundenservice. Moderne E-Commerce-Plattformen nutzen Datenanalysen, um Verhalten, Vorlieben und Probleme der Kunden zu verstehen und Angebote sowie Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern. Personalisierung wird immer wichtiger – Kunden erwarten Produktempfehlungen auf Basis ihres Surf- und Kaufverhaltens.

Kundenbindung ist meist kostengünstiger als Neukundengewinnung; daher sind Treueprogramme und personalisierte Kommunikation wichtige Strategien für E-Commerce-Unternehmen. E-Mail-Marketing, SMS-Benachrichtigungen und Push-Nachrichten halten Kunden mit neuen Produkten, Sonderangeboten und relevanten Inhalten auf dem Laufenden. Unternehmen, die im Kundenservice überzeugen – etwa mit unkomplizierten Rückgaben, schneller Reaktion und proaktiven Statusmeldungen – bauen starke Kundenloyalität auf, was sich in höherem Kundenwert und nachhaltigem Wachstum niederschlägt.

Die Rolle von Daten und Analysen

Datenanalyse ist zum zentralen Bestandteil von E-Commerce-Prozessen geworden und liefert Erkenntnisse, die Entscheidungen in allen Geschäftsbereichen steuern. E-Commerce-Plattformen sammeln große Mengen an Daten zum Kundenverhalten – von Surf-Mustern und Suchanfragen über Produktansichten und Warenkorbabbrüche bis zu Kaufhistorien. So erfahren Unternehmen, welche Produkte gefragt sind, welche Marketingbotschaften wirken und an welchen Stellen der Customer Journey es hakt. Fortschrittliche Analysetools und künstliche Intelligenz helfen, Trends zu erkennen, Kundenverhalten vorherzusagen und Preise, Bestände sowie Marketingmaßnahmen zu optimieren.

Conversion Rate Optimization (CRO) nutzt Datenanalysen, um den Anteil der Website-Besucher, die einen Kauf abschließen, systematisch zu steigern. Durch die Analyse des Nutzerverhaltens, das Testen verschiedener Seitenlayouts und die Optimierung des Checkouts können Unternehmen den Umsatz deutlich erhöhen, ohne zwangsläufig mehr Traffic zu generieren. A/B-Tests, bei denen unterschiedliche Webseitenversionen an verschiedene Nutzergruppen ausgespielt werden, sind Standard im E-Commerce-Optimierungsprozess. Unternehmen, die Daten und Analysen am effektivsten einsetzen, verschaffen sich Wettbewerbsvorteile durch besseres Kundenverständnis, effizientere Abläufe und höhere Rentabilität.

E-Commerce entwickelt sich rasant weiter – neue Technologien und veränderte Kundenpräferenzen prägen die Zukunft der Branche. Künstliche Intelligenz und Machine Learning werden zunehmend für personalisierte Produktempfehlungen, dynamische Preisgestaltung, Bestandsprognosen und automatisierten Kundenservice (z. B. durch Chatbots und virtuelle Assistenten) eingesetzt. Social Commerce, also der Direktkauf über Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook, wächst besonders bei jüngeren Zielgruppen stark. Live-Shopping-Events, bei denen Influencer oder Markenvertreter Produkte in Echtzeit präsentieren und Kunden direkt kaufen können, stellen einen weiteren globalen Trend dar.

Mobile Commerce dominiert weiterhin, inzwischen erfolgen über 60 % aller E-Commerce-Transaktionen über mobile Endgeräte. Unternehmen müssen ihre Plattformen daher für mobiles Einkaufen optimieren – mit schnellen Ladezeiten, intuitiver Navigation und einfachen Checkout-Prozessen. Augmented-Reality-Technologie (AR) beginnt, die Produktvisualisierung zu revolutionieren, indem Kunden z. B. Möbel virtuell in ihrem Zuhause platzieren oder Kleidungsstücke vor dem Kauf anprobieren können. Nachhaltigkeit gewinnt bei Verbrauchern an Bedeutung – viele bevorzugen Unternehmen, die sich durch umweltfreundliche Verpackungen, CO₂-neutralen Versand und ethische Beschaffung engagieren.

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