Was ist ein Affiliate-Marketing-Unternehmen?

Was ist ein Affiliate-Marketing-Unternehmen?

Was ist ein Affiliate-Marketing-Unternehmen?

Ein Affiliate-Marketing-Unternehmen ist ein leistungsbasiertes Modell, bei dem Einzelpersonen oder Unternehmen Provisionen verdienen, indem sie Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens über einzigartige Affiliate-Links oder Codes bewerben und verkaufen.

Das Affiliate-Marketing-Geschäftsmodell verstehen

Ein Affiliate-Marketing-Unternehmen ist eine leistungsbasierte Marketingstrategie, bei der Einzelpersonen oder Unternehmen, sogenannte Affiliates, Provisionen verdienen, indem sie Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens bewerben und verkaufen. Dies geschieht in der Regel über einzigartige Affiliate-Links oder Codes. Der Affiliate-Marketer erhält eine Provision, wenn ein Verkauf über seinen individuellen Link oder Code zustande kommt. Der Vorteil dieses Modells liegt in seiner Einfachheit und dem gegenseitigen Nutzen: Händler zahlen nur für tatsächliche Ergebnisse, während Affiliates Einkommen erzielen können, ohne eigene Produkte zu erstellen oder den Kundendienst zu übernehmen.

Die Affiliate-Marketing-Branche hat in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erlebt. Im Jahr 2025 wird der globale Affiliate-Marketing-Markt auf etwa 17 bis 18,5 Milliarden US-Dollar geschätzt, mit Prognosen auf 31,7 Milliarden US-Dollar bis 2031. Allein in den USA wird der Affiliate-Marketing-Umsatz 2025 voraussichtlich fast 12 Milliarden US-Dollar erreichen, gegenüber 10,72 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 – das entspricht einer Steigerung von 11,9 % in nur einem Jahr. Dieses Wachstum spiegelt die zunehmende Anerkennung von Affiliate-Marketing als kosteneffizienten, skalierbaren Kanal zur Umsatz- und Markensteigerung wider.

Wie ein Affiliate-Marketing-Unternehmen funktioniert

Das Affiliate-Marketing-Ökosystem umfasst vier zentrale Akteure, die in einem koordinierten System zusammenarbeiten. Das Verständnis jeder Rolle ist entscheidend für alle, die an diesem Geschäftsmodell teilnehmen möchten – egal ob als Händler, Affiliate oder Plattformanbieter.

Affiliate-Marketing-Ökosystem-Diagramm mit Händler, Affiliate, Kunde und Provisionsfluss

Die vier Hauptakteure

Der Händler (Advertiser): Dies ist das Unternehmen oder die Marke, das/die das Produkt oder die Dienstleistung erstellt und verkauft. Der Händler richtet ein Affiliate-Programm ein, legt die Provisionssätze fest, stellt Werbematerialien zur Verfügung und übernimmt die gesamte Auftragsabwicklung, den Kundendienst und die Lieferung. Händler profitieren von kostengünstigem Marketing, da sie nur Provisionen zahlen, wenn tatsächlich Verkäufe stattfinden – eine attraktive Alternative zu traditionellen Werbekanälen.

Der Affiliate (Publisher/Marketer): Das ist die Person oder das Unternehmen, das die Produkte oder Dienstleistungen des Händlers an seine Zielgruppe vermittelt. Affiliates können Blogger, Content Creator, Influencer, E-Mail-Marketer oder Spezialisten für bezahlte Medien sein. Sie erstellen Inhalte über die Produkte und fügen ihre individuellen Affiliate-Links ein, um Provisionen zu verdienen, wenn ihre Zielgruppe darüber Einkäufe tätigt. Erfolgreiche Affiliates bauen Vertrauen zu ihrer Community auf und empfehlen gezielt Produkte, die deren Probleme tatsächlich lösen.

Der Kunde (Endnutzer): Das ist die Person, die auf den Affiliate-Link klickt und einen Kauf oder eine gewünschte Aktion ausführt. Kunden profitieren von authentischen Empfehlungen aus vertrauenswürdigen Quellen und entdecken oft Produkte, die sie durch klassische Werbung nicht gefunden hätten. Das Kundenerlebnis bleibt unverändert – sie klicken einfach auf einen Link und kaufen wie gewohnt ein, wobei die Affiliate-Beziehung durch korrekte Hinweise transparent gemacht wird.

Das Affiliate-Netzwerk (optional): Plattformen wie ShareASale (jetzt Awin), CJ Affiliate, Impact und Rakuten Advertising verbinden Händler mit Affiliates und übernehmen die technische Infrastruktur. Diese Netzwerke bieten Tracking-Technologie, verwalten Zahlungen, bieten Betrugserkennung und bündeln Berichte über mehrere Programme hinweg. Auch wenn sie nicht zwingend erforderlich sind, vereinfachen Affiliate-Netzwerke den Prozess für Händler und Affiliates durch zentrale Verwaltung und Zahlungssysteme.

Der Transaktionsablauf

Die Affiliate-Marketing-Transaktion folgt einem klaren, nachvollziehbaren Prozess. Zunächst erstellt ein Händler ein Affiliate-Programm, legt die Provisionssätze fest und stellt Werbematerialien sowie individuelle Tracking-Links bereit. Ein Affiliate tritt dem Programm bei und erhält seine eigenen Tracking-Links oder Codes. Anschließend erstellt der Affiliate Inhalte über diese Produkte und bindet die Links natürlich in Blogbeiträge, Videos, Social-Media-Posts oder E-Mail-Newsletter ein. Wenn ein potenzieller Kunde auf den Affiliate-Link klickt, wird ein Tracking-Cookie im Browser gespeichert und so die Verbindung zwischen Nutzer und Affiliate hergestellt. Erfolgt ein Kauf innerhalb des Cookie-Fensters (meist 30–90 Tage), erhält der Affiliate eine Provision. Abschließend zahlt der Händler dem Affiliate gemäß dem vereinbarten Zahlungsmodell – entweder direkt oder über ein Affiliate-Netzwerk.

Arten von Affiliate-Marketing-Partnerschaften

Affiliate-Marketing-Beziehungen unterscheiden sich je nach Verbindung und Erfahrung des Affiliates mit den beworbenen Produkten. Das Verständnis dieser Unterschiede hilft Händlern und Affiliates, passende Erwartungen zu setzen und nachhaltige Partnerschaften aufzubauen.

TypVerbindung des AffiliatesAm besten geeignet fürConversion-PotenzialZeitaufwand
UnabhängigKeine persönliche Erfahrung oder ExpertiseBezahlte WerbekampagnenGeringMinimal
VerwandtNischen-Expertise ohne ProduktnutzungSocial Media und Influencer-MarketingMittelModerat
EngagiertPersönlicher Produkttest und echte EmpfehlungBlogs, Reviews & langfristige PartnerschaftenHochBedeutend

Unabhängiges Affiliate-Marketing bedeutet, Produkte zu bewerben, ohne persönliche Erfahrung oder Bezug zur Nische. Diese Affiliates schalten in der Regel bezahlte Werbekampagnen und lenken Traffic über Google Ads oder soziale Medien, ohne eigene Autorität aufzubauen. Dieser Ansatz erfordert wenig Aufwand und kann schnelle Ergebnisse bringen, erzielt jedoch meist geringere Conversion-Raten, da hinter den Empfehlungen kein Vertrauen oder Glaubwürdigkeit steht. Dieses Modell eignet sich vor allem für volumenbasierte, wenig persönliche Kampagnen mit Fokus auf Traffic-Generierung.

Verwandtes Affiliate-Marketing liegt vor, wenn Affiliates Produkte aus ihrer Nische bewerben, diese aber nicht selbst genutzt haben. Zum Beispiel könnte ein Fitness-Influencer Trainingsgeräte empfehlen, die er nicht getestet hat, oder ein Tech-Blogger Software empfehlen, die er selbst nicht genutzt hat. Dieser Ansatz nutzt das bestehende Vertrauen der Zielgruppe in die Nischen-Expertise des Affiliates – auch wenn die Erfahrung mit dem konkreten Produkt fehlt. Er funktioniert gut, wenn die Autorität des Affiliates auf die Empfehlungen übergeht, birgt jedoch das Risiko, dass das Vertrauen leidet, wenn empfohlene Produkte Kunden enttäuschen.

Engagiertes Affiliate-Marketing steht für maximale Authentizität: Affiliates bewerben nur Produkte, die sie selbst genutzt und für empfehlenswert befunden haben. Das schafft große Glaubwürdigkeit und meist die höchsten Conversion-Raten, da Empfehlungen auf echter Erfahrung basieren. Beispiele sind ausführliche Produkttestseiten, die Artikel vor der Empfehlung intensiv prüfen, oder YouTube-Kanäle, auf denen Produkte im Einsatz gezeigt werden. Zwar ist der Zeitaufwand für Nutzung und Test hoch, doch das gewonnene Vertrauen zahlt sich langfristig aus.

Provisionsmodelle und Vergütungsarten

Affiliate-Marketer verdienen ihr Geld über verschiedene Vergütungsmodelle, die jeweils eigene Vorteile und Anwendungsbereiche bieten. Das Verständnis dieser Strukturen hilft Händlern bei der Gestaltung attraktiver Programme und Affiliates bei der Wahl profitabler Angebote.

Pay-per-Sale (PPS) ist das gängigste und effektivste Modell für die meisten digitalen Produkte und physischen Waren. Affiliates verdienen einen Prozentsatz pro Verkauf (typischerweise 5–50 %, je nach Branche) oder eine feste Summe je Transaktion. Wer beispielsweise einen Online-Kurs für 500 $ mit 30 % Provision bewirbt, verdient 150 $ pro Verkauf. Dieses Modell bringt die Interessen optimal in Einklang – Händler zahlen nur im Erfolgsfall, Affiliates werden zu hochwertigen Verkäufen motiviert. PPS eignet sich besonders für hochpreisige Artikel und margenstarke digitale Produkte.

Pay-per-Lead (PPL) vergütet Affiliates, wenn geworbene Besucher eine bestimmte Aktion ausführen – etwa eine Testversion anfordern, ein Formular ausfüllen oder eine Ressource herunterladen – ohne dass ein direkter Kauf nötig ist. Dieses Modell eignet sich ideal für Dienstleistungen mit längeren Verkaufszyklen wie Versicherungen, Finanzprodukte oder B2B-Software. Die Provisionen liegen meist zwischen 5 und 50+ US-Dollar pro qualifiziertem Lead, abhängig von Branche und Lead-Qualität. PPL senkt die Schwelle für Provisionserlöse, da kein unmittelbarer Kauf erforderlich ist.

Pay-per-Click (PPC) zahlt Affiliates einen kleinen Betrag für jeden Klick auf ihren Link, unabhängig davon, ob ein Kauf erfolgt. Dieses Modell ist wegen Betrugsrisiken seltener, kann aber für reichweitenstarke Websites, die Markenbekanntheit fördern, funktionieren. Die Vergütung liegt meist zwischen 0,05 und 2,00 US-Dollar pro Klick. Händler bevorzugen zwar zahlungsrelevante Ergebnisse statt bloßem Traffic, daher ist dieses Modell heute weniger verbreitet.

Pay-per-Install (PPI) kommt speziell bei App- und Software-Bewerbung zum Einsatz: Affiliates verdienen Provisionen, wenn Nutzer Anwendungen über ihre Links installieren. Die Zahlungen liegen in der Regel zwischen 0,50 und 5,00+ US-Dollar pro Installation, abhängig von App-Kategorie und Nutzerstandort. Dieses Modell eignet sich besonders für App-Entwickler und Softwareanbieter, die ihre Nutzerbasis schnell ausbauen möchten.

Wiederkehrende Provisionen sind besonders wertvoll für abonnementbasierte Produkte und Dienstleistungen. Affiliates erhalten laufende Provisionen für jeden Monat oder jedes Jahr, in dem ein geworbener Kunde abonniert bleibt. Wer beispielsweise ein SaaS-Tool für 99 $/Monat mit 20 % wiederkehrender Provision bewirbt, erhält monatlich 19,80 $ pro Kunde. Dieses Modell schafft planbare, langfristige Einnahmequellen und motiviert Affiliates, hochwertige Produkte zu fördern, die Kunden dauerhaft nutzen.

Die wichtigsten Vorteile des Affiliate-Marketing-Unternehmens

Affiliate-Marketing bietet sowohl Händlern als auch Affiliates überzeugende Vorteile und erfreut sich branchenübergreifend wachsender Beliebtheit.

Geringe Startkosten und niedriges Risiko sind einer der attraktivsten Aspekte des Affiliate-Marketings. Anders als klassische Online-Shops, die Lagerbestände erfordern, benötigen Affiliates lediglich eine Plattform zur Veröffentlichung von Inhalten – etwa einen Blog, YouTube-Kanal, Social-Media-Account oder E-Mail-Verteiler. Viele dieser Plattformen sind kostenlos oder kostengünstig. Händler profitieren ebenfalls von minimalem Anfangsinvestment, da sie Provisionen nur bei Verkäufen zahlen und kein Werbebudget ohne Ergebnis riskieren. Das leistungsbasierte Modell macht Affiliate-Marketing auch für Gründer mit wenig Kapital zugänglich.

Skalierbarkeit ohne zusätzlichen Aufwand ermöglicht Händlern und Affiliates exponentielles Wachstum, ohne dass die Kosten proportional steigen. Einmal erstellte Inhalte mit Affiliate-Links können monatelang oder jahrelang passives Einkommen generieren. Ein SEO-optimierter Blogartikel oder ein YouTube-Video bringt auch lange nach der Veröffentlichung noch Provisionen. Händler können skalieren, indem sie mehr Affiliates gewinnen, ohne Personal einstellen zu müssen. Affiliates hingegen können mehrere Produkte in verschiedenen Programmen bewerben. Diese Skalierbarkeit macht Affiliate-Marketing besonders attraktiv für nachhaltige, langfristige Einkommensquellen.

Zugang zu hochgradig zielgruppenspezifischen Käufern verschafft Händlern Reichweite zu Kunden, die sie über klassische Werbung oft nicht erreichen würden. Affiliates genießen durch kontinuierliche Content-Erstellung und echte Interaktion das Vertrauen ihres Publikums. Eine Produktempfehlung durch einen Affiliate wird als Empfehlung und nicht als Werbung wahrgenommen. Dieser gezielte Ansatz bringt meist höhere Conversion-Raten als breite Werbekampagnen und macht Affiliate-Marketing besonders kosteneffizient für die Neukundengewinnung.

Flexibilität und Selbstbestimmung sind für Händler und Affiliates gleichermaßen attraktiv. Affiliates können ortsunabhängig arbeiten, ihre Arbeitszeiten frei wählen und selbst bestimmen, welche Produkte sie bewerben. Sie können verschiedene Nischen, Plattformen und Strategien ohne großes finanzielles Risiko ausprobieren. Händler können Provisionssätze anpassen, Produkte hinzufügen oder entfernen und Programmbedingungen optimieren. Diese Flexibilität ermöglicht es beiden Parteien, schnell auf Marktveränderungen und Chancen zu reagieren.

Herausforderungen und Überlegungen

Trotz der enormen Chancen sollten Beteiligte die Herausforderungen und potenziellen Nachteile des Affiliate-Marketings kennen.

Schwankendes und schwer planbares Einkommen kann besonders für Affiliates problematisch sein, die sich vollständig auf Affiliate-Einnahmen verlassen. Die Erlöse schwanken je nach Traffic, Conversion-Rate, Saisonalität und Produktverfügbarkeit. Ein Händler kann ein Programm einstellen, Provisionssätze ändern oder Produkte anpassen, was sich direkt auf das Einkommen des Affiliates auswirkt. Mehrere Einkommensquellen aus verschiedenen Programmen und Produkten helfen, dieses Risiko zu mindern – doch Stabilität erfordert Zeit und Diversifikation.

Begrenzte Kontrolle über Produktqualität und Händlerentscheidungen bedeutet, dass Affiliates darauf angewiesen sind, dass Händler dauerhaft gute Qualität liefern und Bestellungen ordnungsgemäß erfüllen. Sinkt die Produktqualität oder der Kundendienst, wirkt sich das negativ auf die Empfehlungen des Affiliates und dessen Vertrauenswürdigkeit aus. Umgekehrt haben Händler nur bedingt Kontrolle über die Darstellung ihrer Produkte durch Affiliates – klare Richtlinien und Monitoring sind entscheidend, um die Markenintegrität zu wahren.

Datenschutzbestimmungen und Tracking-Herausforderungen nehmen im Affiliate-Marketing zu. Die DSGVO in Europa, der CCPA in Kalifornien und ähnliche Vorgaben schränken die Möglichkeiten zum Conversion-Tracking über Affiliate-Links ein. Browser-Updates wie Safaris Intelligent Tracking Prevention verkürzen Cookie-Laufzeiten, was die Zuordnung von Provisionen erschwert. Diese regulatorischen Änderungen erfordern Anpassungen der Strategien und alternative Tracking-Methoden.

Pflicht zur Offenlegung und Compliance verlangt von Affiliates, ihre Affiliate-Beziehungen klar und nachvollziehbar zu kennzeichnen, um rechtlichen Vorgaben (z. B. FTC-Richtlinien) zu entsprechen und das Vertrauen der Zielgruppe zu erhalten. Fehlende Offenlegung kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen und die Glaubwürdigkeit zerstören. Korrekte Offenlegung bedeutet deutliche Hinweise wie „Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links“ oder Hashtags wie „#ad“ in sozialen Medien.

Erfolgreich ein Affiliate-Marketing-Unternehmen aufbauen

Erfolg im Affiliate-Marketing setzt strategische Planung, authentischen Beziehungsaufbau zur Zielgruppe und kontinuierlichen Einsatz voraus. Wer es als Schnellverdienst betrachtet, wird meist enttäuscht – erfolgreiche Affiliates behandeln es als echtes Unternehmen und investieren in Content-Qualität, Community-Aufbau und strategische Partnerschaften.

Wählen Sie eine spezifische Nische, statt alle ansprechen zu wollen. Ein enger Fokus hilft Ihnen, als Experte wahrgenommen zu werden, gezieltere Inhalte zu erstellen, eine treue und engagierte Community zu gewinnen und weniger Konkurrenz als bei breiten Themen zu haben. Statt „Fitness“ lieber „Heimtrainingsgeräte für berufstätige Eltern“. Diese Spezialisierung zieht Menschen mit konkretem Bedarf an, die Ihren Empfehlungen mehr vertrauen als allgemeiner Beratung.

Bauen Sie authentische Beziehungen zur Zielgruppe auf, bevor Sie monetarisieren. Liefern Sie echten Mehrwert durch hilfreiche Inhalte, die Probleme lösen. Beantworten Sie Fragen, gehen Sie auf Bedürfnisse ein und demonstrieren Sie Kompetenz. Diese Vertrauensphase kann 6–12 Monate dauern, bevor nennenswerte Affiliate-Einnahmen fließen – sie ist aber das Fundament für nachhaltige, langfristige Erträge. Wer Ihnen vertraut, kauft viel eher über Ihre Links.

Bewerben Sie nur Qualitätsprodukte, die Sie wirklich empfehlen können, statt nur auf hohe Provisionen zu schielen. Ihr Ruf ist Ihr größtes Kapital. Eine schlechte Empfehlung kann jahrelanges Vertrauen zerstören. Empfehlen Sie nur Produkte, die Sie auch Freunden empfehlen würden, testen Sie Artikel vor einer Bewertung und bleiben Sie ehrlich bei Nachteilen. Diese Authentizität schafft Glaubwürdigkeit und meist höhere Conversion-Raten als aggressive Verkaufstaktik.

Erstellen Sie hochwertige, wertvolle Inhalte, die über die Informationen der Produktseiten hinausgehen. Schreiben Sie ausführliche Produktbewertungen, Vergleichsratgeber, Anleitungen und Ressourcenlisten. Nutzen Sie eigene Erfahrungen, echte Meinungen, klare Fotos oder Videos und gut strukturierte Formate. Content, der Ihren Nutzern echte Kaufentscheidungen erleichtert, konvertiert besser als reine Verkaufstexte.

Diversifizieren Sie über mehrere Programme und Produkte, um Einkommensschwankungen zu verringern. Wer sich nur auf ein Programm verlässt, ist von Provisionsänderungen oder Programmende abhängig. Bewerben Sie verschiedene Produkte aus unterschiedlichen Programmen Ihrer Nische – eine Mischung aus hochprovisionierten und bewährten Bestsellern. So erreichen Sie stabile Einnahmen und minimieren Risiken.

Affiliate-Marketing vs. andere Geschäftsmodelle

Wer versteht, wie sich Affiliate-Marketing von anderen Online-Geschäftsmodellen unterscheidet, kann die passende Strategie für eigene Ziele wählen.

Affiliate-Marketing unterscheidet sich grundsätzlich vom Dropshipping, bei dem Sie Lagerbestände verwalten und Kundenservice leisten müssen. Affiliate-Marketing erfordert weder Warenwirtschaft noch Support oder Logistik – Sie bewerben lediglich Produkte und verdienen Provisionen. Dropshipping bietet höhere Margen pro Verkauf, erfordert aber mehr operativen Aufwand und Kundenbetreuung.

Im Vergleich zur Entwicklung eigener digitaler Produkte wie Online-Kurse erfordert Affiliate-Marketing weniger Vorlaufzeit und Investition. Sie können mit der Bewerbung bestehender Produkte sofort Provisionen verdienen, während die Entwicklung eines Kurses Monate dauern kann, bevor Einnahmen entstehen. Eigene Produkte bieten jedoch höhere Margen und mehr Kontrolle über das Kundenerlebnis.

Im Gegensatz zu klassischer Festanstellung bietet Affiliate-Marketing unbegrenztes Einkommenspotenzial und völlige Flexibilität. Allerdings fehlt die Stabilität eines festen Gehalts und es ist Selbstdisziplin für kontinuierlichen Einsatz nötig. Die meisten erfolgreichen Affiliates betrachten es als Unternehmen, das strategische Planung und ständige Optimierung erfordert, statt als passive Einkommensquelle.

Die Zukunft des Affiliate-Marketings

Die Affiliate-Marketing-Branche entwickelt sich mit technologischen Fortschritten und verändertem Konsumentenverhalten stetig weiter. Künstliche Intelligenz übernimmt zunehmend das Affiliate-Programm-Management und ermöglicht fortschrittliche Partnerfindung, automatisierte Kampagnenoptimierung und moderne Betrugserkennung. Social-Commerce-Integrationen wie TikTok Shop und Instagram Shopping machen Affiliate-Bewerbung nahtloser, da Kunden direkt in ihren Lieblings-Apps einkaufen können.

Privacy-First-Marketing verändert das Tracking im Affiliate-Marketing: Eigene Daten und E-Mail-Listen werden immer wertvoller, da Third-Party-Cookies wegfallen. Erfolgreiche Affiliates bauen eigene Zielgruppen über Newsletter und Communities auf, statt sich nur auf Social-Media-Algorithmen zu verlassen. Dieser Wandel unterstreicht die Bedeutung authentischer Beziehungen und direkter Kommunikationskanäle.

Die Professionalisierung des Affiliate-Marketings schreitet voran: Es gibt immer ausgefeiltere Tools, höhere Provisionen für Top-Affiliates und mehr Fokus auf langfristige Partnerschaften statt Einmalaktionen. Händler erkennen zunehmend, dass Investitionen in Affiliate-Beziehungen eine bessere Rendite bringen als klassische Werbung. Das fördert steigende Affiliate-Budgets und eigene Recruiter-Rollen.

Affiliate-Marketing bleibt eine der zugänglichsten und skalierbarsten Möglichkeiten, online Einkommen zu erzielen – als Nebenjob oder Hauptgeschäft. Wer die passende Nische wählt, authentisch Beziehungen aufbaut, wertvolle Inhalte erstellt und strategische Partnerschaften mit Qualitätsanbietern pflegt, kann mit konsequentem Einsatz ein nachhaltiges, passives Einkommen erzielen – und hilft gleichzeitig seiner Zielgruppe, echte Lösungen für ihre Probleme zu entdecken.

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